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 Der jährliche Sardine Run an der „Wild Coast“ ist eines der bedeutendsten Dokumentationen im Fernsehen.

Die Sardinen pflanzen sich an den Aghulas Banks im Südosten der Kapprovinz in einer enormen Anzahl fort. Normalerweise findet man die Sardinen nicht im relativ warmen KwaZuluNatal´s Gewässer, wo die bevorzugte Nahrung wie Plankton und kleine Krebstiere nicht in solche großen Massen vorkommen wie in den Gewässern rund ums Kap. Jedes Jahr zieht eine kühle Gegenstroemung von Sueden nach Norden in die übliche wärmere Nord-Sued-Stroemung, in einem unterschiedlichen Ausmaß an der Kueste entlang, welche das Territorium der Sardinen nach Norden hin erweitert.

Die Sardinen schwimmen nicht, wie zuletzt angenommen, in einem riesigen Schwarm, sondern in einem Hauptschwarm und mehreren kleineren Nebenschwaermen. Der Hauptschwarm kann mehrere Kilometer lang werden und die Sardinen schwimmen so dicht zusammen, dass sie manchmal den Sauerstoff komplett aufbrauchen. Dies fuehrt dazu, dass ein Teil der Sardinen in Folge von Sauerstoffmangel regelrecht ersticken und sterben. Diese riesige Futterquelle zieht die Anwesenheit hunderter verschiedener Haie mit sich, der Bronze Hai ist mit Abstand am haeufigsten vertreten, aber auch Sandtigerhaie, Schwarzspitzenhochseehaie, Schwarzhaie, Tigerhaie, Zambezihaie oder Bullhaie sind ebenso vertreten wie die großen weißen Haie. Eine riesige Anzahl von Delphinen, ca. 20.000 Gemeine Delphine, ca. 2.500 Grosse Tuemmler und sogar Orcas, die Killerwale sind anwesend. Die „richtigen“ Wale wie Buckelwale, Brydewale und Minkwale sind auch in großer Zahl anzutreffen.

Aber nicht alle Feinde der Sardinen kommen aus dem Meer. Die Wanderung wird auch von einer Vielzahl von Meeresvögeln wie Basstölpel, Fluss-Seeschwalben, Weisskinn-Sturmvoegel, Buntfuss-Sturmschwalben, Subantarktikskua, Schwarzbrauenalbatrosse, Tristanalbatrosse, Gelbnasenalbatrosse und Weisskappenalbatrosse verfolgt.

Wenn auch nicht sehr gewoehnlich, werden Suedafrikanische Seebaeren gesehen.

Wie gross die Anzahl der auftretenden Sardinen ist, liegt an der Temperatur und der Intensitaet der an der Kueste vorbeiziehenden Gegenstroemung. Diese ist auch ausschlaggebend fuer die exakte Position an welcher die Sardinen auftreten und wieder verschwinden. Der suedlichste Punkt an dem die Sardinen auftreten ist in Hoehe von East London an der oestlichen Kapprovinz, aber es kann auch viel weiter noerdlich sein. Die Sardinen schwimmen fuer gewoehnlich so weit nach Norden bis sie den Mtamvuna Fluss erreichen und verschwinden dann zwischen dem Mtamvuna Fluss und Durban im offenen Ozean, dies haengt von der Wassertemperatur und die Staerke der Stroemung ab.

Um eine angemessene Chance zu haben, die Sardinen in ihren Massen und natuerlich auch die Haie, Delphine, Wale und andere dazugehoerige Arten sehen zu koennen, muss man sich irgendwo zwischen Kei und dem Mtamvuna Fluss an der „Wild Coast“ befinden. In Natal oder am Kap unterhalb des Kei Flusses, hat man zwar die Moeglichkeit die riesigen Sardinenschwaerme zu sehen, aber die Chance liegt bei ca. 25%. Aus diesem Grund und wegen der Schwierigkeit der richtigen Logistik welche notwendig ist, sind wir in der Mitte der Wild Coast am Port St. Johns stationiert. Dort gibt es keine Tauchbasen und wir müssen unseren eigenen Kompressor und unser eigenes Boot mit unserem tauchteam mitnehmen um die Chancen von 25% auf hoffentlich 100% zu steigern.

Tauchbedingungen

 Wir wollen euch eines der jaehrlich groessten und spektakulaersten Phaenomene unseres Planeten zeigen – die Wanderung von Millionen und Abermillionen Sardinen und die enorme Anzahl an Meeresraeubern welche sich an diesen satt fressen. Das ist kein alltaeglicher Tauchgang, wenn wir um 08:30 Uhr starten und nur eine kurze Anfahrt zum Tauchplatz haben. Wir werden sehr früh morgens starten undviele, sehr viele Stunden auf offener See verbringen. Dort ist auch keine Zeit um nach Hilfe zu fragen, ob wer einem mit dem Anzug helfen koennte. Das eine Mal kommen wir an einer Schule von Haien, Delphinen oder vielleicht sogar an Orcas vorbei, dann haben wir nicht einmal genug Zeit unsere Tauchflaschen anzuschnallen – nur mit Maske, Schnorchel und Flossen wird hinein gesprungen. Ein Tag ist mit viel Warterei verbunden aber wenn dann etwas passiert ist Action angesagt.

Nicht alle unserer Aktivitaeten finden Unterwasser statt. Wir sollen viel Zeit auf dem Boot verbringen um die Oberflaeche des Meeres und den Himmel zu beobachten, zu filmen oder zu fotografieren. Riesige Schwärme von Voegeln koennen beobachtet werden, wie diese in die Sardinenschwaerme eintauchen oder zusehen wie viele Sardinen in die riesigen Maeuler der Wale hineinpassen.

Es sollte nicht vergessen werden, dass 90% der ganzen Aktivitaeten vom Boot aus zu sehen sind, man muss nicht im Wasser sein um alles zu sehen. Natuerlich ist es jeder Tauchers Traum neben so vielen Haien und Delphinen zu tauchen, aber wir haben oft so wenig Zeit, dass die Taucher oft nur mit Maske, Schnorchel und Flossen hineinspringen, da sich der „Bait Ball“ beim Anziehen der kompletten Ausrüstung schon in den Maeulern und Maegen der Raeuber befindet koennte. Es sollte keine Sekunde dieses Spektakels verschwendet werden.

Dieses Abenteuer ist aber nicht fuer Jedermann. Lange Tage auf hoher See mit viel Adrenalin waehrend der Begegnung von einer unvorstellbaren Vielzahl verschiedener Meeresbewohner. Wenn es dein „Ding“ ist, dass wird es ein Urlaub den du dein Leben lang nicht vergisst. Aber wenn Du seekrank wirst nach einer halben Stunde auf See,……………………….

Die Kosten und Details dieses Abenteuers finden Sie hier (Hier klicken)

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