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Im Jahre 1849, 7 Jahre nach der Erbauung des britischen Forts bei Port Natal, welches später zu Durban umgetauft wurde, entstand der grösste Container-Hafen in Afrika. Das britischer Schiff „the Aliwal“, welches unter dem Kommando von Captain James Anderson ein bis dato unbekanntes Riff rammte, gab den ersten Anstoss für die Benennung des Riffs.

Zu dieser Zeit gab es noch keine genauen Karten über die maritime Küstenabschnitte mit den zahlreichen Riffen. Aus diesem Grunde schrieb Captain Anderson am 14. Januar 1850 in der kolonialen Zeitung „The Natal Witness“:

„Ich nehme an, dass Sie alle interessiert sind zu wissen, dass sich ca. 30 km südlich von Port Natal und ca. 2 km von Küste entfernt, ein riesiger Felsen oder Riff befindet, welches ich mit meiner Brigatine „the Aliwal“ aus Versehen gerammt habe.“

„Ich kann das Riff auf keiner Karte lokalisieren und darum bin ich verpflichtet alle Kapitäne über die Gefahr dieses unbekannten Riffs zu informieren.

“ Seit dieser Zeit ist dieses Riff unter dem Namen „Aliwal Shoal“ bekannt.

In geologischer Zeit gerechnet, ist dieses aus Sanddünen bestehende Riff, noch sehr jung (ca. 80'000 Jahre alt). Starke Regenfälle haben vermutlich zur Entstehung des Riffes beigetragen, denn dieser Regen löste das Calcium Karbonat aus dem Boden und liess die Sanddünen in Sandstein umwandeln. Durch die zusätzliche Verschiebung der Kontinentalplatten senkte sich das Gebiet, sowie die Ablagerung von Sand und Muscheln liessen eine einzigartige Topografie mit unzähligen Schluchten, Überhänge und Höhlen entstehen. Korallen formten sich zu riesigen Kolonien zusammen, welche nun Heimat von ca. 1200 verschiedenen Fischen, Schildkröten, Rochen, Haien und Walen sind.

Trotz Captain Anderson’s Bemühungen, forderte dieses Riff einige Schiffs-Tribute!

Am 20. Mai 1884 sank ein 2000t-Schiff namens „Nebo“, welches von Sunderland nach Durban unterwegs war und mit einer vorgefertigten Brücke beladen war, welche für die Eisenbahnüberquerung des Amanzimtotiflusses gedacht war. Nun liegt das Schiff in 28m Tiefe.

Später, am 11. August 1974 krachte ein norwegischer Tanker namens „Produce“ beladen mit 15000 Tonnen Melasse mit den „Northern Pinnacles“ zusammen. Der Zusammenstoss riss den ganzen Schiffrumpf auf. Glücklicherweise wurde der Notruf von einem lokalen Ski Boots Club empfangen. Sportfischer waren sofort zur Stelle und brachten die ganze Crew an Land.

Ein solches Schiff unter Wasser zu bestaunen, ist ein wahrhaft gruseliges, aber unvergessliches Taucherlebnis.

Aliwal Shoal ist gerechterweise für die vielen Wracks und den schönen Soft-Korallen bekannt. Das grösste Interesse gilt jedoch den zahlreichen Haien in dieser Region. Aliwal Shoal geniesst einen weltweiten Ruf als Haidestination.

Welche Haie man sehen kann :-

Sandtigerhaie, welche vom Juni bis November zu sehen sind. Bei Aliwal sind diese Tiere in grossen Zahlen vorhanden

Bogenstirn Hammerhai, welche wir vor einigen Jahren bei Aliwal noch nicht beobachten konnten, sind seit 2001 zurückgekehrt. Die Jungtiere sind ca. 1.5m lang und schwimmen meist gerade unter der Wasseroberfläche, manchmal durchbrechen sie sogar die Oberfläche mit der Rückenflosse.

Tigerhaie, Discovering Africa Safaris offeriert Ihnen einen ganzen Tag „Tigerhai-Tauchen“ bei Aliwal Shoal.

Bullenhaie werden nur an einem Ort gesichtet, welcher uns jedoch bekannt ist

Stephane Harge's Manta video at Aliwal

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